Gehirnwellen im Überblick

Die Gehirnwellen im Lebensalter

Bestimmt kennt jeder von euch den Effekt, dass sich mit steigendem Alter auch die Gedanken, Gefühle und natürlich die Wahrnehmung verändert. Viele Erwachsene fühlen sich zwar dennoch wie Kinder, aber haben dennoch nicht den selben Bezug wie sie es damals hatten.  Mit ungefähr 12 Jahren verändert sich die Wahrnehmung auf die Umwelt. In diesem Blog Beitrag wollen wir einmal erforschen, wieso sich die Gehirnwellen im Lebensalter verändern.

 

Die Gehirnwellen im Lebensalter

Gehirnwellen Übersicht im Alter

 

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Grafik kannst du sehen, wie sich die Gehirnwellen in den verschiedenen Stadien des menschlichen Lebens verändern. Bis zu 24 Monaten sind wir dabei größtenteils im Delta-Zustand. Sobald wir 2 Jahre alt sind bis ungefähr zum sechsten Lebensjahr wird der Theta-Zustand dominanter. Im Anschluss von 6 bis 12 Jahren ist der Alpha-Zustand vertreten. Auch dieser wechselt ab dem 12. Lebensjahr einmal in den Beta-Zustand, in dem wir uns dann bis ins hohe Alter befinden. Bei manchen Forschungen fand man jedoch heraus, dass sehr alte Menschen teilweise wieder dominanter im Alpha-Zustand sind. Dazu jedoch später mehr.

Nun hast du die Entwicklung der verschiedenen Gehirnwellen anschaulich im Überblick. Doch was bedeutet das konkret und wieso hat das so einen großen Einfluss auf deine Wahrnehmung?

 

Die Gehirnwellen des Babys

Baby GehirnWie bereits Bruce Lipton in seinem Buch “Spontane Evolution” beschreibt, findet die Entwicklung der Bewusstseinszustände beim Menschen phasenweise statt. Beim Baby ist der Delta-Zustand nötig, um Tiefschlaf und Regeneration zu ermöglichen. Das liegt daran, weil sich der gesamte Organismus aufbauen muss. Im Delta-Zustand werden weitreichende chemische Prozesse im Körper ausgelöst und der Körper befindet sich sozusagen permanent im Aufbau. Ich denke niemand von euch hat Erinnerungen daran, als er ein Baby war. Das lässt sich auch leicht erklären, da der Delta-Zustand auch mit dem Unbewussten in Verbindung steht. Das bedeutet zu diesem Zeitpunkt gibt es noch kein richtiges Bewusstsein, welches über einen ausgeprägten Erinnerungsmechanismus verfügt auf den man später drauf zugreifen könnte.

Ein Baby hat also Gehirnwellen, die mit 0,5 bis 4 Hertz gemessen werden und auch bei uns im Tiefschlaf auftreten. Das erklärt auch wieso Babys nicht länger als ein paar Minuten wachbleiben können. Sie haben an diesem Punkt noch keine kritischen Filter aufgebaut. Dieser Delta-Zustand wird auch mit tiefer Empathie und einem globale Bewusstsein beschrieben. Das könnte beschreiben wieso Babys auch im Muttlerleib die Informationen der Mutter nachweislich aufnehmen und dann später anwenden können. Zum Beispiel weiß ein Baby intuitiv, dass es zur Mutter lächeln muss, was ein Survival-Mechanismus ist, um nun in der Welt weiter zu überleben.

 

Die Gehirnwellen des Kleinkinds

NKleinkind Gehirnun springen wir in der Zeit etwas weiter. Das Baby ist nun 2 Jahre alt und somit ein Kleinkind. Nun wechselt es langsam in den Theta-Zustand, der mit 4 bis 8 Hertz gemessen wird. Dieser Theta-Zustand wird dominant bleiben bis das Kleinkind ungefähr 6 Jahre alt ist. Der Theta-Zustand tritt bei uns Menschen auf, wenn wir Tagträumen, generell Träumen, in tiefen Meditationen sind oder visualisieren.

Selbiges lässt sich auch bei diesen Kindern feststellen. Sie leben in einer Welt voller Imagination, tagträumen oft vor sich hin und zeigen eine blühende Fantasie. Das liegt daran, weil der Theta-Zustand auch direkt mit dem Unterbewusstsein in Verbindung gesetzt werden kann. Die Informationen aus dem Unterbewusstsein fließen also direkt in die bewusste Wahrnehmung und ergeben ein Paradies aus bunten Eindrücken und neuartigen Assoziationen. Da sich nun dein Unterbewusstsein immer weiter ausbildet, kann es gut sein, dass du deine ersten Erinnerungen aus dieser Zeit hast. Ich weiß noch, dass mein 5. Geburtstag meine erste Erinnerung war an die ich mich persönlich erinnern kann. Welche Erinnerung war es bei dir? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Nun ist es auch so, dass Kinder in diesem Altersbereich noch keinen kritischen Verstand haben. Das bedeutet, dass sie jede Information wie einen Schwamm aufnehmen und diese nicht hinterfragen. Sie befinden sich jederzeit in einem Zustand des Super Learnings und sind offen für jegliche Fremdeinflüsse. Auch bei Erwachsenen, die sich mit Hypnose beschäftigen ist dieser Zustand bekannt. Man nennt ihn hypnotischer Zustand oder Hyper-Suggesibitlität. Alles was du diesen Kindern erzählst, werden sie dir glauben. Das hat tolle Vorteile, weil nun das Bewusstsein des Kindes mit der richtigen Erziehung unglaublich schnell erweitert werden kann. Genauso kann es jedoch auch fatale Wirkungen haben, wenn durch schlechte Erziehung das erste Mal Sorgen, Ängste, Wut, Trauer und andere schlechte Emotionen auf täglicher Basis auf das Kind übertragen werden.

 

Die Gehirnwellen des Kindes

Kind GehirnDas Kleinkind wird langsam zum Kind. Es ist nun 6 Jahre alt und wechselt so langsam vom Theta-Zustand in den Alpha-Zustand. Dieser wird auch dominant bleiben bis zum ungefähr 12. Lebensjahr. Der Alpha-Zustand wird mit 8 bis 12 Hertz gemessen. Nun langsam bildet sich das analytische Bewusstsein weiter aus. Das Kind beginnt zu interpretieren, hinterfragen und Rückschlüsse aus der Umwelt zu ziehen. Die ersten eigenen Erfahrungen werden gemacht und das Prinzip von Ursache und Wirkung kann rational verstanden werden.

Dennoch bleibt der Theta-Zustand auch stark, sodass das Kind weiterhin auf eine breitgefächerte Imagination zugreifen kann, genauso wie auf die äußere Welt, die nun immer weiter erkundet wird. Bei aufwachsenden Kindern lässt sich dabei ein Trend feststellen – der Fokus auf das innere Bewusstsein wechselt auf eine Sicht, die mehr von der äußeren Welt geprägt ist. Das zeigt sich auch wenn man sich die Gehirnhälften der Kinder anschaut. Beide Gehirnhälften, sowohl die linke als auch die rechte werden stimuliert. Damit befindet sich das Kind oftmals in einem Zustand der leichten Trance und zeigen Zeichen von Entspannung und Inspiration. Erwachsene versuchen genau diesen Zustand durch Meditation wiederzuerlangen, was gar nicht so einfach ist.

 

Die Gehirnwellen des Erwachsenen

Gehirn ErwachsenerDoch auch das Kind wird immer älter und ist nun schon 13 Jahre alt. Langsam aber sicher stellt sich der Beta-Zustand weiter ein und Delta, Theta und Alpha treten weiter in den Hintergrund. Die Beta-Wellen werden ab 13 Hetz gemessen und können bis zu 40 Hertz ansteigen. Das ist die Welt in der wir alle leben. Sie besteht aus einem analytischen und kritischen Verstand. Unser Bewusstsein ist wach, fokussiert und jederzeit in der Lage logisch zu denken. Erwachsene befinden sich fast ausschließlich im Beta-Zustand. Nur vereinzelnte Menschen, die Mediation ausüben, wechseln auch in andere Gehirnwellenbereiche.

Nun brauchen wir natürlich Beta, um im Alltag funktionieren zu können. Ein Mensch, der permanent in seinen Gedanken ist und vor sich hin träumt ist für unsere Gesellschaft nicht produktiv genug. Andererseits haben wir teilweise seelenlose Menschen unter uns, die einfach den Zugang zu ihren Träumen, Inspirationen und ihrer Fantasie vollkommen verloren haben. Vor Allem sind wir zwar erwachsen, doch das Kind in uns lebt eigentlich weiter. Denn alle Glaubenssätze, die wir damals mit 2-12 Jahren aufgenommen haben, befinden sich immernoch in unserem Unterbewusstsein und steuern unseren Alltag ohne das wir es mitbekommen. Und wir können nicht einmal etwas dagegen machen, weil wir auch den Zugriff auf die tieferen Ebenen des Bewusstseins verloren haben.

 

Erweitere dein Bewusstsein – So geht’s

Aus dem Grund ist es auch so essentiell, dass jeder von uns einen Blick in die Kindheit wirft und sich kritisch damit auseinandersetzt. Nur so lassen sich fehlerhafte Programmierungen identifizieren und mit etwas Arbeit transformieren. Viele Menschen leiden unter falschen Glaubenssätzen; die größten sind mitunter, dass man nicht wertvoll und nicht liebenswert ist. Diese Kernglaubenssätze gilt es aufzulösen, um ein freieres und entspannteres Leben zu führen.

Genauso müssen die Gehirnwellenbereiche von Delta, Theta bis hin zu Alpha weiter ausgebaut werden. Das hat weitreich positive Effekte auf das Bewusstsein. So erlernen wir wieder bestimmte Bewusstseinszustände zu erreichen, wie die Trance, Tagträumerei, luzides Träumen oder auch die Meditation. Wir können uns selbst neu programmieren, weil wir in einen hypnotischen Zustand wechseln können. Genauso bleiben wir langfristiger entspannter, inspirierter und empathischer. Wir erhalten besseren Zugriff auf unser Unterbewusstsein und können somit uns selbst besser verstehen.

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Alles Gute,

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